2. Fußball-Bundesliga: Jander-Wechsel nach England perfekt

Caspar Jander spielt künftig beim FC Southampton. Nürnbergs Sport-Vorstand erklärt, warum der Club ihn hat ziehen lassen.

U21-Nationalspieler Caspar Jander verlässt den 1. FC Nürnberg und wechselt nach England in die dortige zweite Liga zum FC Southampton. Der Club sowie sein neuer Arbeitgeber bestätigten den erwarteten Transfer. Jander, 22 Jahre alt, bekommt bei dem Verein aus der Championship einen Vertrag über vier Jahre. Er war erst im Sommer vergangenen Jahres vom MSV Duisburg nach Nürnberg gewechselt. 

Deutscher Sportdirektor beim neuen Arbeitgeber

Es sei unglaublich, kommentierte Jander nun: „Ich bin glücklich, hier zu sein.“ Und Southamptons deutscher Sportdirektor Johannes Spors befand: „Die Entscheidung, bei Southampton zu unterschreiben, unterstreicht, dass er unsere Vision als Verein und unseren guten Ruf teilt, junge Spieler zu fördern.“

Medienberichten vom Donnerstag zufolge sollen sich die Clubs auf eine Ablösesumme von zwölf Millionen Euro plus möglicher Bonuszahlungen geeinigt haben. Jander wäre damit der zweitteuerste Abgang der Club-Geschichte nach Stürmer Stefanos Tzimas. Den Griechen hatte der FCN im Winter via Kaufoption für 18 Millionen Euro von PAOK Saloniki fest verpflichtet und im gleichen Zuge für knapp 25 Millionen Euro an den englischen Club Brighton Hove & Albion weiterverkauft.

Sport-Vorstand erklärt Entscheidung

„Wir wissen, dass diese Entscheidung, die uns grundsätzlich nicht leichtgefallen ist, gerade in der aktuellen sportlichen Situation kontrovers diskutiert wird“, sagte Nürnbergs Sport-Vorstand Joti Chatzialexiou: „Wir müssen bei allen Szenarien immer auch die wirtschaftlichen Aspekte beachten.“

Nach Jens Castrop, der zu Borussia Mönchengladbach gewechselt ist, ist Jander ein weiterer Mittelfeldspieler, den die Nürnberger ziehen lassen. Jander hatte in seiner ersten Spielzeit für den FCN nur zwei Pflichtspiele verpasst – jeweils wegen einer Sperre. 

Zum Start der neuen Saison fehlte er mit Knieproblemen, kam bei der 1:2-Niederlage gegen Preußen Münster zuletzt aber wieder über 90 Minuten zum Einsatz. Auch DFB-Pokalsieger VfB Stuttgart war im Sommer an einer Verpflichtung des Nürnberger Shootingstars interessiert.

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