Bekannter Krokodilfänger in Australien wegen Falschaussage schuldig gesprochen

Ein in Australien allseits bekannter Krokodilfänger und Fernsehstar ist vor Gericht im Fall eines tödlichen Hubschrauberabsturzes der Behinderung der Justiz schuldig gesprochen worden. Die Jury sah es am Freitag als erwiesen an, dass Matt Wright die Ermittler belog und Flugdaten nach dem Unglück fälschen ließ. Bei dem Absturz im australischen Hinterland war 2022 Wrights Freund und Ko-Star Chris Wilson getötet worden, der Pilot der Maschine ist seitdem querschnittsgelähmt.

Wright ist in Australien und auch darüber hinaus als Star von Fernsehserien wie „Wild Croc Territory“ und „Monster Croc Wrangler“ bekannt. Bei den Dreharbeiten 2022 hing Wilson an einer 30 Meter langen Leine vom Hubschrauber herab, um Krokodileier zu sammeln. Dem Hubschrauber ging in dem Moment der Treibstoff aus und er stürzte ab.

Wright wurde nun von der Jury in Darwin schuldig gesprochen, bei den Ermittlungen falsche Angaben zum Treibstoffstand des Hubschraubers gemacht und den Piloten zur Fälschung von Flugaufzeichnungen angestiftet zu haben. Das Strafmaß soll zu einem späteren Zeitpunkt verkündet werden. Wright kündigte umgehend an, gegen den Schuldspruch in Berufung zu gehen. Er bleibt laut der Entscheidung des zuständigen Richters vorerst auf Kaution frei.

jes/ju

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