DFB-Pokal: Löw-Debüt im K.-o-Spiel: „Pokal ist etwas Besonderes“

Bei RB Leipzig beginnt eine neue Zeitrechnung. Und ausgerechnet dabei geht es um den Einzug ins DFB-Pokal-Finale. Immerhin: Noch nie haben die Sachsen ein Halbfinale verloren.

Die Sieben-Wochen-Ära von Zsolt Löw als Trainer von RB Leipzig beginnt direkt mit einem K.-o.-Spiel. Am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF und Sky) müssen die Leipziger im DFB-Pokal-Halbfinale beim VfB Stuttgart zeigen, dass sie die Zeichen der Zeit erkannt haben und die Arbeit des bisherigen Coaches Marco Rose positive Spuren hinterlassen hat.

Nachfolger Löw jedenfalls brennt vor seinem Debüt. Er habe versucht, der Mannschaft klarzumachen, dass man mit zwei Siegen einen Titel holen kann. Er habe schon einige Trophäen gewonnen. „Ein Pokalsieg ist etwas ganz Besonderes“, sagte Löw. In dem möglichen Finale in Berlin wartet dann Arminia Bielefeld als Gegner. Der Drittligist warf vor den heimischen Fans sensationell den Titelverteidiger Bayer Leverkusen mit einem 2:1-Erfolg aus dem Wettbewerb. 

Wer in Stuttgart auflaufen wird, ließ Löw offen. Auch in der Torwartfrage gibt es noch keine Entscheidung, nachdem sich Stammkeeper Peter Gulacsi nach seinem krankheitsbedingten Ausfall in Mönchengladbach wieder zurückgemeldet hatte.

RB steht zum fünften Mal in einem Pokal-Halbfinale. Alle bisherigen Vorschlussrunden-Spiele gewannen die Sachsen. Und ein weiteres Detail spricht für RB: Die beiden Löw-Vorgänger Domenico Tedesco und Rose gewannen die Trophäe gleich in der Saison, in der sie bei RB eingestiegen waren.

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