Fußball-Bundesliga: Vor Stuttgarter Heim-Auftakt: Hoeneß plagen Abwehrsorgen

Gegen Mönchengladbach muss der VfB erneut auf ein Defensiv-Quartett verzichten. Zumindest beim Pokalerfolg in Braunschweig kamen aber keine weiteren Ausfälle dazu.

Die Personalsorgen des VfB Stuttgart in der Defensive halten an. Sebastian Hoeneß zählte vor dem heutigen Duell mit Borussia Mönchengladbach vier Abwehrspieler auf, die nicht zum Kader gehören werden. Demnach werden Leonidas Stergiou, Luca Jaquez, Jeff Chabot und Ameen al-Dakhil verletzungsbedingt fehlen. Zudem stehen Justin Diehl und Silas nicht zur Verfügung. 

Einsatzfähig sind Mittelfeldspieler Angelo Stiller sowie Ramon Hendriks und Finn Jeltsch, die wohl die Innenverteidigung bilden, wie Hoeneß bestätigte. Das Trio hatte Blessuren beim Weiterkommen im DFB-Pokal bei Eintracht Braunschweig davongetragen. „Sie sind alle da und haben gezeigt, dass sie einen Frischegrad haben, der mich positiv auf das Spiel blicken lässt. Natürlich haben wir noch regeneriert und auch nicht zu viel gemacht.“ Die wenige Zeit habe man bestmöglich genutzt, sagte der Coach. 

Woltemade „hätte begonnen“

In der Offensive muss er ebenfalls umbauen, denn Nationalstürmer Nick Woltemade steht vor einem Wechsel zu Newcastle United. „Er hätte eine zentrale Rolle gespielt, hätte begonnen“, sagte der 43-Jährige. „Die Situation stellt sich jetzt anders dar, wir werden darauf reagieren und werden für das morgige Spiel trotzdem schlagkräftig sein.“

Nach dem 1:2 am ersten Spieltag bei Union Berlin hofft Hoeneß auf ein Erfolgserlebnis zum Heim-Auftakt. „Wir wollen intensiv agieren und trotzdem schlau“, sagte er. „Gladbach ist eine spielerisch starke Mannschaft – anders als unsere letzten beiden Gegner. Wir wollen noch einmal alles raushauen in dieser Woche.“

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