Wetter: Hitze und zu wenig Regen – der Sommer in NRW

Ein heißer Juni, Regen im Juli und dann wieder Hitze im August. Insgesamt war der Sommer zu heiß und zu trocken. Badefans konnten sich freuen – aber die Pflanzen lechzten vielfach nach Wasser.

Zwei Hitzewellen und insgesamt viel zu wenig Regen für Pflanzen und Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen – so lässt sich der Sommer beschreiben, der meteorologisch mit dem August zu Ende geht. Für Freibadfans war das Wetter mit vielen Tagen Sonnenschein teils ein Geschenk, Balkonpflanzen brauchten aber täglich Wassernachschub. 

In Nordrhein-Westfalen lag die Sommertemperatur 2025 bei 18,3 °C und damit deutlich über dem langjährigen Schnitt von 1961 bis 1990 (16,3 °C). Der Juni reihte sich als siebt wärmster seit Beginn der Aufzeichnungen ein. Am 2. Juli stiegen die Höchstwerte verbreitet auf 35 bis 38 °C. Auch in der zweiten Augustdekade wurde es nochmals hochsommerlich heiß. 

Mehr Sonnenschein – ein Viertel zu wenig Regen

Im Juli verzeichneten die Wetterkundler insgesamt ausreichend Regen, der letzte Sommermonat war aber schon wieder von längerer Trockenheit geprägt. Insgesamt brachte der Sommer einen Flächenniederschlag von 182 Litern pro Quadratmeter – fast ein Viertel weniger als im langjährigen Mittel. Die Sonne schien dagegen mit 695 Stunden mehr als ein Viertel länger als im Schnitt der Jahre 1961-1990 (554 Stunden).

Die Folgen der Trockenheit zeigten sich teils deutlich an den Böden vor allem im Norden des Bundeslandes. Der sogenannte Dürremonitor des Helmholtz-Instituts zeigte Ende August teils massiven „Trockenstress“ für die Pflanzen. Bis 25 Zentimeter Tiefe haben die Pflanzen aktuell wegen der Trockenheit der Böden demnach teils überhaupt kein verfügbares Wasser mehr. Auch die Zeitreihe des DWD für die Bodenfeuchte bis 60 Zentimeter Tiefe lag Mitte August fast überall in NRW deutlich unter den Werten für 2024.

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