Merkels denkwürdiger Satz: „Wir schaffen das“: Evangelische Kirche würdigt Helfer

Die frühere Kanzlerin sagt die drei Worte zur Flüchtlingspolitik – und der Satz bleibt in Erinnerung. Die Evangelische Kirche dankt nun denjenigen, die ihn mit Leben gefüllt haben.

Zehn Jahre nach dem denkwürdigen Satz „Wir schaffen das“ von Altkanzlerin Angela Merkel würdigt die Evangelische Kirche den Einsatz vieler Menschen für Schutzsuchende. „Einzelpersonen und Einrichtungen haben Geflüchtete aufgenommen. Menschen jeglichen Alters, aus allen Schichten unserer Gesellschaft haben Geflüchtete begleitet“, sagte Christian Stäblein, der Beauftragte für Flüchtlingsfragen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.

Die Zuversicht, die in dem Ausspruch liege, „wird Wirklichkeit, wo und wenn viele Menschen mittragen“, betonte er. An vielen Stellen seien Menschen über sich hinausgewachsen. Staatliche Stellen hätten die große Herausforderung von 2015 ohne den Einsatz von Zivilgesellschaft nicht bewältigen können.

Merkel hatte jene drei Worte vor zehn Jahren, am 31. August 2015, gewählt, nachdem gerade bekanntgeworden war, dass für das laufende Jahr 800.000 Flüchtlinge in Deutschland erwartet wurden – und Tausende Geflüchtete von Ungarn kommend in Richtung Deutschland unterwegs waren.

„Unser Dank als evangelische Kirche richtet sich an die unzähligen Menschen in Nachbarschaften und Freundeskreisen, in Kirchengemeinden und Vereinen, Unternehmen, in Schulen und Kindergärten, Behörden und Rathäusern“, sagte Stäblein. „Alle, die sich eingebracht haben – und immer noch einbringen –, sind Teil einer großen Geschichte und zugleich Teil eines starken Deutschlands.“

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