Auf einem Recyclinghof in Hannover ist am Donnerstag eine Weltkriegsbombe entdeckt worden. Mitarbeitende des Unternehmens meldeten einen brennenden Schrotthaufen, wie die Feuerwehr am Donnerstag mitteilte. Der Schrotthaufen habe sich später als brennende Phosphorbombe herausgestellt.
Phosphorbomben wurden vor allem im Zweiten Weltkrieg eingesetzt. Immer noch werden sie ab und zu in deutschen Städten gefunden, beispielsweise bei Bauarbeiten. Bei Kontakt mit Sauerstoff fangen sie an zu brennen, dabei können giftige Dämpfe freigesetzt werden.
In Hannover konnten die Mitarbeitenden des Recyclinghofs das Feuer löschen, noch bevor die Feuerwehr eintraf. Diese bestätigte den Verdacht, dass es sich um eine Phosphorbombe handelte. Sie ließ den Betrieb räumen und sperrte den Gefahrenbereich ab, darunter den Mittellandkanal.
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst rückte an und entsorgte die Phosphorbombe. Verletzt wurde niemand. Insgesamt waren 25 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz.
smb/ran