Einsatzübung: Uniklinik probt den Ernstfall – Notfall-Szenario

Im Notfall müssen Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste und Kliniken schnell und Hand in Hand arbeiten. Es geht um Menschenleben. In Rostock wurden die Abläufe für einen Großeinsatz geprobt.

An der Universitätsmedizin Rostock haben Ärzte, Pflegeteams, Feuerwehreinheiten und Deutsches Rotes Kreuz eine großangelegte Übung mit einem simulierten Notfallszenario absolviert. Angenommen wurde eine Explosion bei einer Sportveranstaltung mit anschließender Massenpanik. Dabei gab es laut Szenario Dutzende Verletzte. 

Die Übung zählte mehr als 200 freiwillige Teilnehmer. Binnen kürzester Zeit galt es, eine funktionierende Notfallstruktur auf die Beine zu stellen. Zum ersten Mal seien alle Klinikbereiche vollständig eingebunden worden, sagte ein Sprecher des Uniklinikums. Von der Erstversorgung in der Notaufnahme über die Versorgung im Operationssaal bis hin zur Betreuung auf den Intensivstationen wurden diverse Stationen und Schnittstellen getestet.

Zentrum des Geschehens war die Notaufnahme

„Es ist sehr wichtig, dass wir als Universitätsmedizin Rostock bestmöglich auf Krisensituationen jeder Art und Größe vorbereitet sind“, betonte Christiane Stehle, Vorstandsvorsitzende und Ärztliche Vorständin der Unimedizin. Die Übung sei ein weiterer wichtiger Schritt, um die Kommunikation und die klinikinternen Abläufe zu verbessern. 

Zentrum des Geschehens war die Notaufnahme. Lebensbedrohlich, schwer oder leicht verletzte Menschen mussten versorgt und in sogenannten Triage-Verfahren medizinisch eingeordnet werden. Bei der Triage geht es um das Kategorisieren und Priorisieren von Patienten. Die Patientinnen und Patienten waren dabei Freiwillige der Medical Task Force Mecklenburg-Vorpommern des DRK, die professionell geschminkt und instruiert waren.

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