Die rosafarbenen Bäume stehen in voller Blüte – und sorgen für dichtes Gedränge in Teilen der Stadt. Für Selfies mit der pinkfarbenen Pracht sind manche weit angereist.
Die berühmte Bonner Kirschblüte hat Tausende Menschen angelockt: Vor allem in zwei Straßen mit besonders üppiger pinker Pracht herrschte Gedränge. Um ausreichend Platz für Naturfreunde aus aller Welt zu machen, waren die besonders stark besuchten Straßen für den Autoverkehr gesperrt.
Die Gäste legten zum Teil weite Strecken zurück, um die japanischen Nelkenkirschen in voller Blüte zu bestaunen. So berichtete Joelina, sie sei eigens aus München angereist, um mit ihrer Freundin die Bonner Kirschblüte mit eigenen Augen zu sehen. Die beiden – wie Tausende andere auch – nutzten die pinke Kulisse für allerlei Handy-Fotos, die sie in sozialen Netzwerken posteten.
Unter den Besucherinnen und Besuchern waren zahlreiche Nationalitäten vertreten. Bei strahlendem Sonnenschein und unter blauem Himmel seien entsprechend viele verschiedene Sprachen zu hören, berichtete ein dpa-Reporter.
Die ersten Blüten waren Ende März – und damit recht früh – aufgegangen. Seitdem strömen die Menschen in die Zierkirschen-Hotspots. Der Andrang am ersten Samstag im April war besonders gewaltig. Die Stadt Bonn erwartet für die Blütezeit insgesamt wieder Zehntausende Besucher, für die auch Toilettenkabinen und zusätzliche Mülleimer eingeplant sind. In der Regel ist der Blütentraum in Bonn – je nach Wetterlage – schon nach Tagen oder nach zwei Wochen vorbei.