Die Seawolves bauen ihre Heim-Serie aus. Das gelingt, weil ein Profi in der Schlussphase von der Freiwurflinie trifft.
Die Rostock Seawolves haben einen weiteren Schritt Richtung Play-Ins in der Basketball-Bundesliga gemacht. Das Team von Cheftrainer Coach Przemyslaw Frasunkiewicz setzte sich mit 94:89 (44:37) gegen Mitkonkurrent MHP Riesen Ludwigsburg durch, feierte damit den dritten Heimsieg in Folge und verbuchte im 25. Spiel den 13. Erfolg. Bester Werfer war Bryce Hamilton (19 Punkte).
Die Partie verlief im ersten Viertel durchweg ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften konnte sich eine nennenswerte Führung erspielen. Im zweiten Abschnitt zogen die Hausherren nach einer 13:0-Serie auf 40:26 davon. Bis zur Pause aber schmolz das Polster wieder auf sieben Punkte zusammen.
Kurz vor Ende des dritten Viertels musste Rostock schließlich den zwischenzeitlichen Ausgleich (61:61) hinnehmen, ging danach aber mit zwei Punkten Vorsprung in den Schlussabschnitt. In diesem gelang Ludwigsburg ein 10:0-Lauf. Damit leiteten die Gäste die dramatische Schlussphase ein. Schließlich avancierte Nijal Pearson mit vier verwandelten Freiwürfen in den letzten 22 Sekunden zum Rostocker Matchwinner.