2024 wurde Jens Lehmann wegen eines skurrilen Vorfalls mit einer Kettensäge verurteilt. Jetzt gibt es einen neuen Prozess. Dieses Mal geht es um sein Verhalten nach dem Oktoberfest.
Rund ein halbes Jahr, nachdem das Landgericht München II ihn wegen eines skurrilen Vorfalls mit einer Kettensäge zu einer Geldstrafe verurteilt hat, beginnt ein neuer Prozess gegen Ex-Nationaltorwart Jens Lehmann.
Das Amtsgericht München will an diesem Donnerstag (12.00 Uhr) wegen einer Trunkenheitsfahrt gegen den 55-Jährigen verhandeln. Lehmann soll 2024 nach dem Münchner Oktoberfest nachts mit Alkohol im Blut im Auto unterwegs gewesen sein. Eine Polizeistreife hatte ihn angehalten, nachdem sie einen auffälligen Fahrstil bemerkt hatte.
Weil Lehmann Einspruch gegen einen Strafbefehl des Amtsgerichts Münchens wegen fahrlässiger Trunkenheit im Verkehr eingelegt hat, wurde nun ein Verhandlungstermin angesetzt.
Lehmann hatte einige Monate nach der mutmaßlichen Trunkenheitsfahrt beim Nachrichtensender Welt-TV von einem „Fehler“ gesprochen. Er wehrte sich aber gegen Darstellungen, wonach er „total betrunken“ gewesen sein soll.
Der Ex-Fußballnationalkeeper war im vergangenen Jahr in zweiter Instanz wegen Sachbeschädigung mit einer Kettensäge auf einem Nachbargrundstück rechtskräftig zu einer Geldstrafe verurteilt worden.