Premier League: Verletzung und Pleite: Darts-Stars enttäuschen in Berlin

Die Deutschland-Station in der Premier League ist eine besondere. Diesmal muss einer der ganz Großen der Darts-Szene kurzfristig absagen – die Serie eines Youngsters endet.

Die beiden großen Darts-Stars Luke Littler und Michael van Gerwen haben in Berlin einen enttäuschenden Premier-League-Abend erlebt. Der 18 Jahre junge Weltmeister Littler verlor in der ausverkauften Arena am Ostbahnhof sein erstes Spiel glatt mit 2:6 gegen Landsmann Chris Dobey. Van Gerwen musste seine Teilnahme sogar kurzfristig wegen einer Schulterverletzung zurückziehen.

Den Tagessieg holte sich überraschend Stephen Bunting. Der Engländer hatte zuvor an den ersten acht Spieltagen überhaupt keine Partie für sich entschieden und gewann nun direkt drei an einem Abend. Das packende 6:5 im Finale gegen den Waliser Gerwyn Price folgte auf zwei glatte Siege über den Weltranglistenersten Luke Humphries (6:2) sowie Nathan Aspinall (6:2).

Kein dritter Tagessieg für Price

Price, der wegen van Gerwens Ausfall zunächst ein Freilos erhielt, verspielte im Endspiel eine 5:4-Führung und verpasste somit seinen dritten Tagessieg in dieser Saison. Littler hat vier Spieltage gewonnen, davon zuletzt zwei in Serie, Price und Humphries jeweils zwei. Nun trug sich auch Bunting in die Siegerliste ein.

Van Gerwen erhält in der Liga-Tabelle keine Punkte und bekommt durch seine kampflose Niederlage im Viertelfinale eine Differenz von minus sechs Legs. Das ist auch im Kampf um die Teilnahme an den Playoffs ein herber Rückschlag für den 35-Jährigen.

Die rund 12.000 Fans in der Berliner Arena am Ostbahnhof bekamen damit am neunten Spieltag eine Partie und einen Star weniger geboten als angekündigt. Van Gerwen hatte am Mittwoch noch zahlreiche Interviews und Medientermine in der Arena absolviert.

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