Kriminalität: Ermittlung wegen Schwarzarbeit gegen Personaldienstleister

Jahrelang soll ein Personaldienstleister illegal Ausländer beschäftigt haben. Nun kam es zu einem Einsatz des Zolls und mehreren Durchsuchungen.

Wegen der mutmaßlichen illegalen Beschäftigung von Ausländern ist ein Personaldienstleister ins Visier der Justiz geraten. Im Raum Sinsheim und in Stuttgart seien Wohn- und Geschäftsräume durchsucht worden, teilte das Hauptzollamt Karlsruhe mit. Eine Sprecherin wollte auf Anfrage die Branche nicht nennen, in der das Unternehmen tätig war. 

Gegen den 30 Jahre alten Geschäftsführer des Personaldienstleisters wird unter anderem wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt und der Beihilfe zum illegalen Aufenthalt ermittelt. Er soll über mehrere Jahre hinweg Ausländer beschäftigt haben, die über keinen deutschen Aufenthaltstitel verfügten und sich somit illegal aufhielten. Diese Personen sollen zudem auch nicht ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldet worden sein. 

Es wird bereits seit 2023 ermittelt. An dem Einsatz am Donnerstag waren 110 Beamte beteiligt.

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