Im Hamburger Nahverkehr sowie an einigen Plätzen in der Stadt gilt ein Waffenverbot. Um das durchzusetzen, gibt es immer wieder Kontrollen. Diesmal wurden Passagiere der Elbfähren kontrolliert.
Um das Waffenverbot im öffentlichen Nahverkehr umzusetzen, haben Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei Passagiere der Elbfähren kontrolliert. Mehrere Beamte waren heute auf den Anlegern unter anderem an den Landungsbrücken, am Dockland oder in Neumühlen unterwegs, teilte die Polizei mit. Dabei wurden bis zum Mittag rund 40 Menschen kontrolliert und vier Messer gefunden.
Seit Mitte Dezember gilt in allen Bahnhöfen, Zügen, Bussen und auf den Fähren sowie an belebten Plätzen wie dem Jungfernstieg ein Waffenverbot. Hamburg war das erste Bundesland, das ein solches Verbot auf Grundlage eines von der Bundesregierung verabschiedeten Sicherheitspakets erlassen hatte.