Handball: Zwickau ist gegen THC ohne Chance

Das Team aus Sachsen kassiert im mitteldeutschen Derby zum Abschluss der regulären Saison eine klare Niederlage gegen den Tabellen-Vierten aus Thüringen.

Die Handballerinnen des BSV Sachsen Zwickau konnten sich für die am 19. April beginnenden Relegationsspiele um den Klassenerhalt gegen den Buxtehuder SV kein zusätzliches Selbstvertrauen holen. Der Tabellen-Vorletzte kassierte in der letzten regulären Partie der Saison gegen den Thüringer HC eine deutliche 24:38 (8:15)-Heimniederlage und beendet das Spieljahr damit auf dem vorletzten Platz. Den größten Anteil am Erfolg der Gäste im mitteldeutschen Duell hatten Johanna Reichert (14/7), Rikk Hoffbeck Petersen und Anna Szabo (je 4). Für den BSV erzielten Blanka Kajdon (6/3) und Laura Szabo (5/2) die meisten Treffer.

Nur bis zum 4:6 (11.) konnten die Gastgeberinnen einigermaßen mithalten. Dann zog der favorisierte Tabellen-Vierte über 9:4 (18.) bis zur Pause auf sieben Treffer davon. Fast mit dem Halbzeitpfiff sah die BSV-Spielerin Arwen Gorb wegen überharten Einsteigens die Rote Karte.

Der Angriffswucht des Kontrahenten konnten die Zwickauerinnen, die sich zu viele technische Fehler leisteten, auch nach dem Seitenwechsel nicht viel entgegensetzen. Außerdem hatte der THC ein Übergewicht auf der Torwartposition. Die THC-Schlussfrauen Dinah Eckerle und Christina Lovgren Hallberg wehrten elf, Jovana Kadovic und Barbara Viktorio Gyori im Zwickauer Gehäuse nur fünf gegnerische Würfe ab. Beim 26:16 (45.) lagen die Gäste erstmals mit zehn Treffern vorn.

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