Brände: 500.000 Euro Sachschaden nach Scheunenbrand in Rasdorf

Zwei aneinandergrenzende Scheunen brennen nieder, über 100 Einsatzkräfte sind an den Löscharbeiten beteiligt. Es sterben Tiere, drei Menschen werden verletzt. Wie kam es zu dem Feuer?

Bei dem Brand zweier Scheunen in Rasdorf (Landkreis Fulda) ist am Mittwoch ein Sachschaden von 500.000 Euro entstanden. Wie die Polizei mitteilte, wurden die aneinander grenzenden Scheunen durch das Feuer vollständig zerstört. Die Hitze habe auch die Fassaden von zwei Wohnhäusern in der Nähe beschädigt. Ebenso seien ein Wohnmobil und zwei Motorräder durch den Brand zerstört worden.

In den Scheunen befanden sich laut Polizei Tiere, die größtenteils gerettet werden konnten. Jedoch starben zwei Schafe und etwa 20 Hühner. Über 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr seien seit Mittwochmorgen zur Bekämpfung des Brandes im Einsatz. Man gehe davon aus, dass die Löscharbeiten den ganzen Tag andauern werden, heißt es in einer Mitteilung.

Nach ersten Erkenntnissen erlitten zwei Anwohner und ein Feuerwehrmann eine Rauchvergiftung. Einer der Anwohner kam laut Polizei zur medizinischen Abklärung in ein umliegendes Krankenhaus, die anderen zwei Verletzten wurden vor Ort behandelt. Warum es zu dem Brand kam, war zunächst unklar – die Kriminalpolizei ermittelt.

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