Horster Dreieck: Bergung nach Brand eines Schwertransporters – lange Staus

Ein 62-Tonnen-Transporter fängt auf der A7 bei Seevetal Feuer. Der Fahrer reagiert schnell und kann Schlimmeres verhindern. Doch die Auswirkungen für andere Verkehrsteilnehmer sind groß.

Ein brennender Schwertransporter im Horster Dreieck auf der A7 in Fahrtrichtung Hamburg hat lange Staus auf verschiedenen Straßen verursacht. Am frühen Morgen fing der 62-Tonnen-Transporter für Schlacke Feuer, wie die Polizeiinspektion Harburg mitteilte. Der Fahrer stoppte den Sattelzug bei Seevetal auf der Verbindungsfahrbahn von der A7 zur A1 und schaffte es noch, die Zugmaschine vom Auflieger abzukoppeln. Die Feuerwehr löschte die Flammen. 

Zwei Kräne im Einsatz – Straßen gesperrt

Für die Bergung am Nachmittag wurden die Überleitung von der A7 auf die A1 in Richtung Hamburg und die Überleitung zur A39 in Richtung Lüneburg voll gesperrt, wie ein Sprecher der Autobahnpolizei sagte. Der Verkehr wurde umgeleitet. Am Nachmittag waren zwei Kräne im Einsatz. Sie sollten die 62 Tonnen schwere Ladung des Transporters auf ein anderes Fahrzeug umladen. Auch der beschädigte Auflieger sollte auf ein anderes Fahrzeug gehoben und dann abtransportiert werden. Die Zugmaschine war nach erster Einschätzung noch fahrbereit. 

Ein Sprecher ging davon aus, dass die Bergung bis in den Abend dauert. Die Straße müsse auch noch auf Schäden untersucht werden, hieß es. Wann die gesperrten Straßenabschnitte wieder freigegeben werden, war zunächst unklar.

Grund für das Feuer war möglicherweise ein technischer Defekt, wie ein Sprecher der Autobahnpolizei sagte. Dies müsse nun aber noch genau ermittelt werden. Nach ersten Angaben entstand am Auflieger ein Schaden von mehreren Zehntausend Euro. Inwieweit die Ladung beschädigt wurde, war zunächst unklar.

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