Partnerin getötet und in Sandhaufen vergraben: Anklage in Berlin erhoben

Nach dem Fund einer vergrabenen Frauenleiche auf einem alten Güterbahnhofsgelände in Berlin hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 33-jährigen Mann erhoben. Er soll seine Lebensgefährtin getötet und ihre Leiche in einem Sandhaufen vergraben haben, wie die Staatsanwaltschaft in der Bundeshauptstadt am Mittwoch mitteilte. Ihm wird Totschlag vorgeworfen. Das Motiv der Tat sei bislang unklar. 

Das Paar hatte den Angaben zufolge in einer Baracke auf dem Gelände des alten Güterbahnhofs in Köpenick im Südosten Berlins gelebt. Am 13. Oktober soll der Beschuldigte der Frau mehrfach mit einem Metallrohr gegen Kopf und Körper geschlagen haben. Die Frau starb schließlich. 

Danach soll der Mann ihre Leiche zu einem Sandhügel des Geländes gebracht und dort vergraben haben. Tags darauf flüchtete er nach Rumänien. Den Ermittlungen zufolge war das Paar im September 2023 aus dem Land nach Deutschland gekommen.  Es lebte zunächst obdachlos in einem Park von erbetteltem Geld.

Der Leichnam der Frau wurde erst einige Tage nach der Tat am 22. Oktober gefunden. Der Beschuldigte konnte am Folgetag in Rumänien festgenommen werden. Zuvor hatte sein Vater den deutschen Ermittlungsbehörden einen Hinweis gegeben.

Der 33-Jährige wurde Anfang November nach Deutschland ausgeliefert und kam in Untersuchungshaft. Über die Zulassung der Anklage entscheidet das Landgericht Berlin.

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