Nach einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Koblenz sind Brandermittler vor Ort. Noch ist vieles unklar, aber es gibt neue Details.
Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus im Koblenzer Stadtteil Ehrenbreitstein mit mehreren Verletzten haben Brandermittler vor Ort ihre Arbeit aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen könnte ein technischer Defekt den Brand ausgelöst haben, sagte ein Polizeisprecher in Koblenz. Die Ermittlungen dazu dauerten aber noch an.
Bei dem Feuer am Dienstag sei ein 51 Jahre alter Mann schwer verletzt worden. Er müsse weiterhin in einer Spezialklinik behandelt werden, sagte der Sprecher. Zudem habe es fünf weitere Personen gegeben, die in Krankenhäuser gekommen seien. Darunter befinde sich auch ein Kleinkind.
Zunächst war von 18 Verletzten die Rede
Am Montag war von insgesamt 18 Verletzten die Rede gewesen. Dabei handele es sich um die Zahl der insgesamt Betroffenen, also auch der Personen, die vor Ort ärztlich begutachtet wurden, sagte der Polizist.
Der entstandene Schaden belaufe sich nach erster Schätzung auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag, sagte der Polizeisprecher. Und: „Das Haus wird wahrscheinlich nicht mehr bewohnbar sein.“
Das Feuer war den Angaben zufolge im ersten Obergeschoss ausgebrochen. Die Kriminalpolizei ermittelt. Die Löscharbeiten an dem dreistöckigen Gebäude in einer ruhigen Straße unterhalb der bekannten Festung hatten sich über Stunden hingezogen.
Die Bewohner des Hauses sind laut Polizei von der Stadt zunächst provisorisch untergebracht worden.