Vor einem Jahr hatte Monika Gruber ihre letzte Show gegeben, nun kündigte sie ihr Comeback an. Dahinter stecken auch private Gründe.
Vor erst rund einem Jahr hat sich die Kabarettistin Monika in München in den Show-Ruhestand verabschiedet, nun plant die 53-Jährige offenbar bereits das Comeback auf der Bühne. Wie „Bild“ berichtet, sagte die Bayerin dem Blatt, dass sie an Silvester gemerkt habe, dass ihr die Auftritte fehlen. Erstmals seit Jahren hätte sie zum Jahreswechsel keine Show gegeben. „Nie im Leben hätte ich gedacht, dass ich es so sehr vermissen würde, auf der Bühne zu stehen, dass mir mein Publikum so sehr fehlt“, wird sie zitiert. Zudem sei ihre Familie froh, dass sie wieder etwas zu tun habe „und ihnen nicht mehr mit meinen Kochkünsten und dem Ausprobieren exotischer Gerichte auf die Nerven gehen kann“. Dem Bericht zufolge soll in wiederum rund einem Jahr, im März 2026, eine neue Tournee mit dem Titel „Es huilft ja nix“ starten.
Monika Gruber: Erfolgreich und umstritten
Die im Landkreis Erding geborene Gruber ist eine der erfolgreichsten, aber auch der umstrittensten Kabarettistinnen Deutschlands. Daneben wurde sie einem breiten Publikum als Schauspielerin in der TV-Serie „Hubert und Staller“ bekannt. Kritiker warfen ihr nach Aussagen zu Corona-Maßnahmen die Verbreitung von Falschinformationen und eine Nähe zu Querdenkern und Verschwörungsideologen vor. Zudem gab es Kontroversen um ihr Ende 2023 erschienenes Buch „Willkommen im falschen Film“. Eine im Buch namentlich erwähnte Bloggerin warf Monika Gruber Rassismus vor. Es folgte ein Rechtsstreit, einen Kommentar dazu lesen Sie hier.